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Lebererkrankungen und Hepatitis – Facharztpraxis in Bühl/Baden-Baden

Lebererkrankungen bleiben oft zu lange unerkannt. Als Schwerpunktpraxis für Gastroenterologie sind wir auf die Diagnose und Behandlung sämtlicher Erkrankungen der Leber sowie der Gallenwege spezialisiert. Unser erfahrenes Team an Fachärztinnen und Fachärzten kümmert sich um eine zeitnahe, umfassende und individuelle Therapie. 

Was macht die Leber?

Die Leber arbeitet permanent und unermüdlich. Als wichtige Entgiftungsstation des Körpers ist sie für den Abbau schädlicher Substanzen wie Alkohol, Medikamenten und diversen Giftstoffen zuständig. Auch bei den Stoffwechselprozessen der Eiweiß-, Fett- und Zuckerverwertung spielt die Leber eine zentrale Rolle. Zudem stellt das Organ die Gerinnungsfaktoren im Blutkreislauf und die Gallensäuren zur Verdauung der Fette her.

Die Leber ist erstaunlich robust und in der Lage, sich bei Schäden selbst zu regenerieren. Somit kann sie ihre Aufgaben trotz Erkrankung über einen langen Zeitraum weiterhin erfüllen – und leidet oft unbemerkt. Doch ab einem gewissen Schädigungsgrad kann auch die Leber ihre Funktion nicht mehr ausüben.

Welche Erkrankungen der Leber gibt es?

Erkrankungen der Leber sind weit verbreitet: Alleine in Deutschland sind circa fünf Millionen Menschen leberkrank. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von genetisch bedingten Erkrankungen bis hin zu Virusinfektionen und Entzündungen aufgrund von Alkohol oder Übergewicht. Zu den häufigsten Lebererkrankungen in Deutschland gehören:

Fettleber

Von einer Fettleber spricht man, wenn es zu einer vermehrten Einlagerung von Fett in den Zellen der Leber kommt. Dafür kann eine fetthaltige oder unausgewogene Ernährung, sowie übermäßiger Alkoholkonsum verantwortlich sein. Auch Übergewicht und Diabetes mellitus Typ 2 sind häufige Ursachen. Wird die Verfettung der Leber rechtzeitig erkannt und behandelt, kann das Organ sich oft vollständig erholen. Unbehandelt kann die Fettleber zu fortschreitenden und schweren Leberschäden führen.

Leberentzündungen mit und ohne Gelbsucht (Hepatitis A, B, C, D, E, sowie Autoimmunhepatitis)

Bei Hepatitis handelt es sich um eine meist virusbedingte, akute oder chronische, Entzündung der Leber. Man unterscheidet zwischen fünf verschiedenen Erregergruppen: Hepatitis A, B, C, D und E.  Diese werden auf unterschiedliche Arten übertragen. Während die Hepatitisviren A und E vor allem über verunreinigte Lebensmittel übertragen werden, erfolgt die Infektion mit Hepatitis B, C und D Viren meist über Blut- oder Sexualkontakte.

Auch Erreger wie das Mumpsvirus, das Cytomegalievirus, Rötelnvirus, Epstein-Barr-Virus (Erreger des Pfeifferschen Drüsenfiebers), sowie bestimmte Autoimmunerkrankungen (Autoimmunhepatitis), können zu einer Entzündung der Leber führen.

Leberverhärtung- und schrumpfung (Leberzirrhose)

Die Leberzirrhose ist eine chronische Erkrankung der Leber, bei es zu einer schrittweisen Zerstörung des Gewebes kommt. Die Leber verhärtet und schrumpft, bis sie ihre Funktion schließlich nicht mehr erfüllen kann. Zu den häufigsten Ursachen einer Leberzirrhose zählen Alkoholmissbrauch, sowie Hepatitis-Erkrankungen.

Als Ursachen für eine nicht infektiöse Leberentzündung kommen auch Eisen- und Kupferspeicherkrankheiten (Hämochromatose/Morbus Wilson) infrage. Bestimmte Medikamente oder Umweltgifte können ebenfalls zu Leberschäden führen.

Welche Symptome weisen auf eine Lebererkrankung hin?

Lebererkrankungen verursachen meist keine Schmerzen und bleiben daher lange unbemerkt. In einem fortgeschrittenen Stadium kann es zu folgenden Beschwerden kommen:

  • Druckgefühl im Oberbauch
  • Extreme Müdigkeit und Abgeschlagenheit
  • Appetitlosigkeit
  • Juckreiz der Haut
  • Übelkeit und Erbrechen

Ist die Leber so stark geschädigt, dass sie den gelblichen Gallenfarbstoff nicht mehr in die Galle abgeben kann, kommt es außerdem zu einer Gelbfärbung von Haut und Augapfel (Gelbsucht).

Diagnostik: So erkennen wir eine Lebererkrankung

Bein einer Schädigung der Leber treten bestimmte Enzyme im Blut erhöht auf. Die Blutuntersuchung ist deshalb ein wichtiges Hilfsmittel bei Verdacht auf eine Lebererkrankung. Im Falle einer Autoimmunhepatitis oder Virusinfektion (Hepatitis A, B, C, D und E) werden anschließend weitere Laboranalysen durchgeführt, um eine optimale Behandlung sicherzustellen. Eine schmerzfreie Ultraschalluntersuchung der Leber gibt zudem Aufschluss über Größe und Struktur der Leber, sowie mögliche Schäden im Bereich der Gallenwege.

Wie werden Lebererkrankungen behandelt?

Die Behandlung einer Lebererkrankung richtet sich nach der Ursache. Vor allem bei einer chronischen Hepatitis B und Hepatitis C spielt die medikamentöse Behandlung eine wichtige Rolle. Auch die Autoimmunhepatitis kann heutzutage mittels einer immunsuppressiven Therapie, also einer Unterdrückung des Immunsystems, gut behandelt werden.

In unserer Praxis werden alle medikamentösen Behandlungen von Lebererkrankungen, inklusive bei Hepatitis B und Hepatitis C, durchgeführt. Gemeinsam mit unseren Patientinnen und Patienten erstellen wir einen optimalen, individuell zugeschnittenen Behandlungsplan.

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